Kurzsichtigkeit

       (Myopie)

Das kurzsichtige Auge ist meist länger als das normalsichtige. Einfallende Lichtstrahlen werden vor der Netzhaut gebündelt. Der Brennpunkt liegt also vor der Netzhaut. Entfernte Gegenstände werden unscharf abgebildet. Je länger das Auge ist, desto höher ist die Kurzsichtigkeit und die damit verbundene Unschärfe.

Die optische Korrektur erfolgt durch Reduktion der Brechkraft des Auges. Durch die Korrektur verschiebt sich der Brennpunkt nach hinten auf die Netzhaut, die Abbildung ist wieder scharf.

Bei der Brille und Kontaktlinse erfolgt dies durch eine Zerstreuungslinse deren Korrekturwert in "minus" Dioptrien angegeben wird.  Im Brillenpaß steht dann             z.B. -5,75 dpt.
Anzeichen ...

 

Sie kneifen beim Blick in die Ferne die Augen zusammen. Sie begegnen auf der Straße Freunden, ohne sie jedoch zu erkennen.  Ihr Kind hat die Eigenart, beim Schreiben sehr nahe an das Heft heranzugehen - das sind typische Anzeichen einer Kurzsichtigkeit.

 

Was kann man dagegen tun ...

 

Kurzsichtigkeit wird mit einem streuendem Brillenglas (Konkav- oder Minus-Glas) korrigiert. Es bringt das Bild wieder scharf auf die Netzhaut zurück und vermittelt gutes Sehen - bis unendlich. Je stärker die Kurzsichtigkeit, desto dicker am Rand und desto schwerer sind die Gläser: das ist unvorteilhaft und schmäler den Tragekomfort. Auch die Auswahl an Fassungen für die Gläser   ist begrenzt. Jedoch werden heute modernere und leistungsfähigere Gläser angeboten, die bis zu 40 % schmaler sind als die herkömmlichen.

 

Leichte organische und mineralische Gläser und sowie Kontaktlinsen bieten Ihnen eine Vielzahl an Alternativen.

 

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